Hamburger Pfandhausskandal: Gehört den Gesellschaftern der Lombardium Gruppe das “Elternhaus eines ehemaligen Geschäftsführers?”

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Zumindest als Sicherheit sollte das doch in den Büchern irgendwo auftauchen, denn mit Gelder diverser Gesellschaften im Umfeld der Lombardiumgruppe hat man hier eine Hypothek getilgt. Entsprechende Nachweise die eine solche Vermutung begründen dazu liegen uns in der Redaktion vor. In den Unterlagen finden wir Überweisungen auf ein Privatkonto eines Hans Jürgen M. offensichtlich der Vater eines ehemaligen Geschäftsführers. Hier geht es um einen Betrag 218.043,05 Euro. Dieser wiederum wurde in mehreren Einzelübeweisungen vorher an das Unternehmen, der Hedda GmbH, überwiesen. 180.000 Euro von Fidentum und insgesamt (10.000 udn 30.000 Euro) vom Unternehmen Forum Finanzplanung unter Führung von der Ehefrau des durch die Überweisung Begünstigten. Insgesamt somit 220.000 Euro. Getilgt werden sollte damit eine Hypothek die auf einer Immobilie  der Familie M. lastete. Es geht um ein Objekt eingetragen im Grundbuch des Amtsgerichtes Neumünster, Blatt 23154, Abteilung III wurde mit Datum vom 5. Oktober 2012 die Grundschuld in Höhe von 225.000 Euro gelöscht. Als Eigentümer im Grundbuch ist der ehemalige Geschäftsführer der Fidentum und sein Vater eingetragen, jeweils zur Hälfte.

Zeitlich passt somit die Löschung der Grundschuld genau mit den Überweisungen, wie oben aufgeführt, zusammen. Nun sollte man natürlich einmal all diese Überweisungen (Kettenüberweisungen?) genau hinterfragen, welche nachweisbaren konkreten Geschäftsvorgänge und Leistungen dazu erbracht wurden, will man sich nicht dem Verdacht aussetzen, hier unredlich gehandelt zu haben.

Aufgefallen ist uns bei Sichtung der uns zur Verfügung stehenden Unterlagen, das nahezu 80% der Geldtransfers irgendwo immer zu der Quelle “Anlegergelder” zurückverfolgt werden kann, denn ohne das Geld der Anleger wäre aus unserer subjektiven Sicht, so manche Gesellschaft nicht ins Leben gerufen worden. Wir reden hier von Geldern im 8 stelligen Bereich im Ergebnis, da wird es ganz klar Zeit das die Staatsanwaltschaft Hamburg nicht nur ermittelt sondern dem “Treiebn ein Ende” macht.

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