Hamburger Pfandhausskandal- gab es erste Unstimmigkien mit dem Hause Fidentum bereits im jahre 2012

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Wir haben wieder Unterlagen, über einen anonymen Absender, in unsere Redaktion bekommen. Bei den uns zugemailten Unterlagen geht es um eine Korrespondenz, kurz gesagt, zwischen Robin Miethe und Patrick Ebeling. Robin Miethe, so darf man das Schreiben wohl dann auch wohl interpretieren, In dem Schreiben heißt es:

aufgrund der jüngsten Vorkomnisse haben wir uns entschlossen, uns heute auf diesem Wege an Sie zu wenden. Trotz mehrmaliger udn langfristiger Anforderungen diverser Unterlagen (insbesondere der Pfandübersicht), müssen wir feststellen, dass diese bis zum heutigen Tag nicht vorgelegt wurden. Ein offensichtlich fehlendes Berichtswesen/Contrlling führt mehr und mehr dazu, dass wir unsere Aufagben-der Ensammlung von Kundengeldern am privaten kapitalmarkt-nicht mehr adäquat nachkommen können, das gilt auch im Hinblick auf den Anlegerschutz und der Sicherheit dieser Anlagemöglichkeit. Ohne  regelmäßige wirtschaftliche Offenlegung werden wir dauerhaft nicht in der Lage sein, das jetzige Einwerbevolumen zu halten, geschweige denn zu steigern.

Das hätte weitreichende Folgen, die ALLE Beteiligten betreffen.

Wir möchten jedoch weiterhin vertrauensvoll udn erfolgreich unseren gemeinsamen Weg fortsetzen, daher ist es jetzt unerlässlich folgende Unterlagen kurzfritig einzureichen:

Aktuelle Pfandübersicht einmal im Quartal

Schnelle Bearbeitung/Veröffentlichung des jweiligen Jahresabschlusses

Benennung eines Ansprechpartners für Anlegerinformationen

Die aktuelle Pafndübersichterwarte wir bis zum 22. Juni 2012. Zkünftig dann am 15.8.2012 und zum 15.11.2012 ff. Für den fall, dass wir erneut keine Hilfsmittel erhalten bzw. Kommunikation erfahren, weisen wir darauf hin, dass mit stark rückläufigen Einwerbezahlen zu rechnen ist.

Unterschreiben hat dieses Schreiben Robin Miethe und weitere Personen der Fidentum GmbH

Eine wie auch immer geartete Antwrt scheint es dann zunächst nicht gegeben haben vom Unternehmen Lombardium. Erst im Oktober scheint Patrick Ebeling, vermutlich auf erneute Nachfrage von Robin Miethe und Kollegen, folgendes mitgetielt zu haben:

Sehr geehrte Kollegen im Hause Fidentum,

unter Bezugnahme Ihrer E-Mail vom 20.Januar 2012, 10.43 Uhr undd en aktuellen Gegebenheiten bestätige ich Ihnen sehr gerne folgende Aussagen:

Auch zum heutigen Tage liegen den ausgereichten Pfandkrediten entsprechende Sicherheiten in ausreichender udn prospektgemäßer Höhe vor

Ebenfalls liegt kein nennenswerter Abschreibungsbedarf vor, der durch notleidendeKredite entstanden sein könnte. der bekannte Fall, der auch im Geschäfstbericht der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG Erwähnung fand, ist hier nicht zu berücksichtigen

Es  leigen auch bis zum heutigen Tage keinerlei Tatbestände or die gegen die Pfandleihverordnung oder die entsprechenden Prospekte (SL,LC,LP,LC2) verstoßen. Ich bestätige Ihnen gerne, das weiterhin Nachfarge nach Pfandkkrediten in entsprechender Höhe besteht, so dass auch künftig durch Sie eingeworbene Gelder prospektgemäß Abnahme finden.

Unterzeichnet von Patrick Ebeling am 23. Oktober 2012

In der in diesem Schreiben benannten Email vom 20 Januar 2012 können wir dann nachfolgendes Nachlesen.

Geschrieben hat diese Emmal Sven Burmeister an Ptrick Ebeling, Robin Miethe, Diana Kähler, Peer Kühl, Herrn Riedlinger unter Bezugnahme auf ein Gespräch am 18. Januar 2012.

Sehr geehrte Herren,sehr geehrte Frau Jäger

anbei erhalten eine Zusammenfassung der Gesprächsinhalte unseres termins am 18. Janaur 2012 um 17.30 Uhr im Hause Lombardium

Folgende Punkte wurden besprochen:

Die usn vorliegende Pfandliste vom 16. Janaur 2012 ist nach Aussagen von herrn Ebeling und Herrn Kühl nicht vollständig und in einigen Punkten auch sachlich falsch bzw. nicht aktuell,Lösung: Herr Kühl sendet eine Übersicht, nach Sparten sortiert an uns. Die Summen hieraus MÜSSEN zum bereits eingeworbenen udn als Kredittranche vergebenem Kapital passen.

Insbesondere das über den Standort Berlin betriebene Goldgeschäft fehlte hier gänzlich. Herr Kühl baut die Summe in die o.g. Übersicht ein.

Es gibt zum heutigen Datum KEINE Pfandkredite ohne einen entsprechenden Pfandgegenstand bzw. OHNE eine Sicherheit. Dies bestätigen Herr Ebeling udn Herr Kühl ausdrücklich

Für bereits 2009/2010 eingelagerte Pfänder werden die entsprechenden Zinsen ordnungsgemäß seitens der Kreditehmer gezahlt

Im Hause Lombardium lagern nicht alle Pfandgegenstände. Es gibt gesicherte Aussenlager

Die ausgeereichten Kreditmittel sind ordnungsgemäßbzw. gem. zugrundelegender Prospekte verliehen,etwaiige Liquiditätsreserven befinden sich auf entsprechenden Konten

Fehlbestände aus dem als Kredittranche  vergebenem Kapital (Schröder Lombard/Lombard Classic, Lombard Plus,LombardClassic2) liegen nicht vor

Es besteht kein nenneswerter Abschreibungsbedarf aus eventuell zu hoch beliehenen Pfandgegenständen, aus eventuell nicht ausreichenden Verteigerunsgerlösen, sofern diese dann notwendig sein sollten. Ein Abschreibungsbedarf hinsichtlich der zu berechnenden Zinsen ebenfalls nicht in nenenswerter Höhe

Alle anwesenden Personen waren sich einig, das keine Wechsel hinsichtlich der prospektierten (LC2) Vertragsparteien bzw. der Handelnden Person stattfinden dürfen und auch nicht anstehen bzw. nicht geplant sind

Insbesondere wurdevon den Führungspersnen bestätigt, dass KEINE Tatbestönde vorliegen, die genen die Pfandleihverordnung oder den Prospekt der LC2 verstoßen. das Gesamtgeschäft läuft rechtlich und inhaltlich ordnungsgemäß udn äußerst zufriedenstellend

Wir danken Ihnen für das offene Gespräch und freuen uns auf ein erfolgreiches Jahr 2012,2013,2014,2015,2016……

Beste Grüße aus Hamburg Sven Burmeister/Peer Kähler

Anmerkung der Redaktion.

Wie ernst Herr Ebeling die Personen offenbar genommen hat sieht mand aran, das er erst im Oktober des Jahres 2012 überhaupt auf diese E-Mail reagiert, offenbar nachdem man dann wohl (siehe Schreiben oben) nochmals nach bestimmten Dingen von Seiten Fidentum nachgefragt hatte.Gutsherrenart könnte man da sicherlich auch nennen. Schon zu diesem Zeitpunkt konnte man dann durchaus den Eindruck haben, die sahen das als ihr Unternehmen an mit ihrem Geld, nicht als Sachwalter von Kundengeldern.  Das im Schreiben beschriebene Geschäft was “schiefgegangen war” war übrigens das Goldgeschäft wo man nach unseren Recherchen einen hohen 7 stelligen Betrag verloren hat. War dann sicherlich wohl nicht der Rede wert. Interessant ist auch ein weiterer Voragng den wir als Information haben zugespielt bekommen aus dem jahre 2014. darüber werden wr dann in einem weiteren Artikel berichten.

2 Responses to "Hamburger Pfandhausskandal- gab es erste Unstimmigkien mit dem Hause Fidentum bereits im jahre 2012"

  1. Eufinger Erstellt am 12. September 2016 um 16:00

    Zum Goldgeschäft habe ich von einer ehemals leitenden Persönlichkeit von Lombardium gehört, dass es ursprünglich um ein „Darlehn“ von 10 – zehn – Millionen Euro ging. Hier wurde wohl Lombardium von der Hamburger Maffia abgezockt. Das „Geschäft“ fand 2011 statt. Natürlich schickte Lombardium qualifizierte Anwälte los, um das Geld zurückzuholen. So gelang es, binnen weniger Tage über 50 Konten dieser Gang in ganz Deutschland durch eine einstweilige Verfügung des Landgerichts Hamburg zu sperren. Letztendlich wurden nur 2 Mio € zurückgeholt. Also ein VERLUST von 8.000.000,- Euro.

    • Eufinger Erstellt am 15. September 2016 um 21:05

      Hinzu kommt natürlich der wohl veruntreute Betrag von Robin M. mit fast 5 Millionen Euro. Und dies ist nur die Spitze des Eisberges!

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