Hamburger Pfandhausskandal: Anleger verärgert über Mahnbescheide! Verärgerte Anleger beschimpfen Rechtsanwaltskanzlei

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Nachvollziehbar ist es, das Anleger verärgert sind über die Mahnbescheide die sie nun erreichen. 3.000 sollen es insgesamt sein die in dieser Woche an die Anleger versendet wurden. Ein Mahnbescheid heißt aber nicht, das die Zahlung die man darin fordert, dann auch gerechtfertigt ist und zu leisten ist. Es ist die Meinung der Gesellschaft, vertreten durch einen Rechtsanwalt als Dienstleister, die damit kundtut gegenüber den Anlegern “ich bin der Meinung Ihr müsst das zurückbezahlen”. Das muss die Gesellschaft dann gemäß ihren eigenen Bestimmungen auch dehsalb tun, um alle Anleger gleich zu behandeln. So mancher Anleger hatte die Forderung bereits auf erste Anforderung hin beglichen, wie wir gehört haben. Die Anzahl der nun versendeten Mahnbescheide zeigt aber auch, das eben viele Anleger die Forderung der Gesellschaft für nicht in Ordnung halten und nicht bezahlt haben. Klären wird man den Vorgang letztlich nur vor einem Gericht. Ob es dort dann zu 3000 Einzelverfahren kommt, oder einem Musterentscheid, das ist derzeit wohl eine der großen Fragen.

Was wir nicht in Ordnung finden, bei aller Verärgerung, das man hier dann Mitarbeiterinnen der Mahnbescheide versendenden Rechtsanwaltskabnzlei am Telefon beschimpft. Was soll das? Ihren Ärger sollten Sie besser an den Verantwortlichen in den Gesellschaften ablassen, dort wo die Ursache dieses ganzen Desasters ist. Hier die Mitarbeiter eines Dienstleisters dann als Blitzableiter zu benutzen gehört sich nicht. Ich denke da sollten wir einer Meinung sein.

 

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